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Die Sprachen der Altamarea

Die Sprachen der Altamarea

Wenn man zwischen den Sonnenschirmen spaziert, an der Terrasse der Bar Africo vorbeigeht, im Pool, im Jacuzzi oder bei den Nachmittagsaktivitäten, hört man die Urlauber der Altamarea sprechen, sie lachen, sie diskutieren, sie tauschen sich aus… und schaffen so eine Symphonie aus Akzenten und Sprachen, die nur ein Sommer am Strand erfinden kann.

An den verschiedenen Rezeptionen der Altamarea hört man Diego eine ältere Frau im Badeanzug, die ihn um eine Auskunft bittet, mit einem lächelnden „bonjour Madame“ begrüßen, oder Mirella einer Familie, die gerade angekommen ist, auf Deutsch erklären, wo sich der Pool befindet. Diese Art von Empfang lieben die Menschen: ein paar Worte in ihrer Sprache, die ihnen Vertrauen schenken, ihnen ein Stück Zuhause bringen und eine unmittelbare Verbindung zwischen den Bagnini der Altamarea und den Urlaubern herstellen.

Im Meer spielt eine Gruppe Franzosen Ball und ein belgisches Pärchen ein paar Schritte weiter amüsiert sich darüber, während seines Italienurlaubs Sprachgefährten zu hören. Die Altamarea wird im Laufe des Sommers zu dieser kleinen Welt, in der jeder Liegestuhl eine Überraschung für die Ohren ist. Hier ist eine andere Sprache zu sprechen niemals eine Barriere, es verbindet, es ermöglicht, auf andere Weise zu teilen und sich der Welt zu öffnen. Und wenn einem die Worte fehlen, reicht eine Geste oder ein Lächeln, um sich verständlich zu machen, wie jener italienische Teenager, der dem Niederländer, der ihm seinen zu weit geflogenen Ball zurückbringt, mit einer Handbewegung dankt. Und das Meer, es hört ganz ruhig den Geschichten zu, die unter dem Sonnenschirm erzählt werden, dem Flüstern, den leidenschaftlichen Debatten bei einer Partie Karten, den Lachsalven, die lauter spritzen als das Wasser, und den fröhlichen Rufen der Kinder.

Es gibt Momente, in denen die Stimmen lauter werden, beim Unterhaltungsprogramm, beim Bocce-Platz, beim Beachvolleyball zum Beispiel, und so ein fröhliches kosmopolitisches Chaos entsteht. Und dann gibt es das Ende des Tages, wenn die Sonne beginnt unterzugehen, das Licht sanfter wird und die Liegestühle ihren Bewohnern auf morgen sagen. Da werden die Stimmen, die Sprachen, ruhiger. Dann spricht man vom Abendessen, vom Wetter oder vom Programm des nächsten Tages. Man verabschiedet sich, sagt seinen Sonnenschirmnachbarn auf Wiedersehen, in der Sprache, die einem passt, oder mit einer Geste, die jeder versteht.

In dieser sprachlichen Vielfalt liegt eine Harmonie. Vielleicht weil das Meer alle gleichstellt. Gleichgültig ob man laut oder leise spricht, mit einem singenden oder kehligen Akzent, ob man das „r“ auf Italienisch rollt oder es auf Deutsch grollt, hier stimmen alle Stimmen überein. Die Altamarea ist nicht nur ein Ort, an dem man sich bräunt und badet. Es ist ein Ort, an dem man reist, ohne sich zu bewegen, einfach indem man die Ohren spitzt.

Beim Aufbruch wird jeder ein kleines Stück dieser sommerlichen Melodie mit sich nehmen und ein fröhliches „grazie“, ausgesprochen mit einem Lächeln, wird gewiss in der Erinnerung eines Besuchers von weit her bleiben.

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